CBD gegen Bluthochdruck – Kann Cannadibiol der Volkskrankheit die Stirn bieten?

Rein statistisch gehören Herz-Kreislauf-Erkrankungen hierzulande nicht nur zu den verbreitetsten Krankheiten, sondern auch zu den häufigsten Todesursachen. Ein bedeutender Faktor ist der Bluthochdruck, der vielen Schweizern zu schaffen macht. Trotz gross angelegter Aufklärungskampagnen und zahlreichen Behandlungsmethoden ist es nicht gelungen, das Problem deutlich zurückzudrängen. Im Hinblick auf die vielseitige Einsetzbarkeit von Cannabidiol stellt sich berechtigterweise die Frage, ob CBD auch gegen Bluthochdruck hilft.

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Was ist Bluthochdruck?

Ohne Blut würde in unserem Körper gar nichts funktionieren, denn neben Sauerstoff transportiert es auch Nährstoffe zu unseren Körperzellen. Ganz von alleine erfüllt das Blut diese Aufgabe natürlich nicht. Dazu ist ein gewisser Druck nötig mit dem der Lebenssaft durch das Entspannen und Zusammenziehen des Herzens durch unsere Adern gepumpt wird. Wie der Name es andeutet, fliesst das Blut bei Bluthochdruck bzw. Hypertonie mit zu hohem Druck durch den Organismus.

Für eine erwachsene Person gilt ein Blutdruckwert von unter 130 / 85 mmHg als normal. Abhängig davon, wie weit dieser Wert dauerhaft im Ruhezustand überschritten wird, unterscheiden Mediziner zwischen leichtem, mittelschweren oder schwerem Bluthochdruck. Nur rund 10 Prozent aller Bluthochdruckfälle sind auf Grunderkrankungen wie chronische Nierenleiden zurückzuführen. Der Grossteil der verbleibenden Fälle geht unter anderem auf folgende Faktoren zurück:

  • Übergewicht
  • zu hoher Körperfettanteil
  • hoher Salzkonsum
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    Bewegungsmangel
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    Rauchen
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    hoher Alkoholkonsum
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    Kaliummangel
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    Altersrisiko (Frauen > 65 Jahre, Männer > 55 Jahre)

Folgen von Bluthochdruck

Die Folgen von unbehandeltem Bluthochdruck sind dramatisch, denn durch die stark erhöhte Pumpleistung, die das Herz aufbringen muss, kann sich die Wand der linken Herzkammer verdicken. Infolgedessen kommt es zu einer Unterversorgung des Herzens mit Blut. Dieses kann somit nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt werden. Ein dauerhafter Herzschaden und im schlimmsten Fall ein Herzinfarkt ist vorprogrammiert. Hinzu kommen Schäden an Gefässen wie beispielsweise Arteriosklerose und Gefässverschlüssen. Damit ist es auch bis zum potentiell tödlichen Schlaganfall nicht mehr weit.

Wie erkenne ich Bluthochdruck?

Das Tückische an Bluthochdruck sind die relativ unspezifischen Symptome, die auch bei vielen anderen Krankheiten vorkommen können. Sollten mehrere der folgenden Symptome gemeinsam auftreten, sollten Sie hellhörig werden:

  • Herzrasen
  • Schweissausbrüche
  • Sehstörungen
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    Nasenbluten
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    Erektionsstörungen
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    Ohrensausen
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    Schwindel
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    Konzentrationsstörungen
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    Engegefühl in der Herzgegend
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    regelmässige Kopfschmerzen
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Wie lässt ich Bluthochdruck behandeln und lindern?

Noch wird CBD nicht gegen Bluthochdruck eingesetzt. Stattdessen werden je nach Schweregrad üblicherweise Medikamente wie ACE-Hammer, Beta-Blocker, AT1-Antagonisten, Kalzium-Antagonisten oder Entwässerungsmittel verschrieben. Ergänzt wird die medikamentöse Behandlung durch die Reduktion von Übergewicht, mehr körperliche Aktivität, Entspannungsübungen sowie eine kaliumreiche Ernährung. Gerade vor dem Hintergrund der möglichen Nebenwirkungen von üblichen Blutdruckmedikamenten ist CBD gegen Bluthochdruck potentiell zumindest eine gute Ergänzung bzw. Präventivmassnahme.

CBD gegen Bluthochdruck: Kann das funktionieren?

Dass man heute CBD gegen Bluthochdruck ins Spiel bringt, ist eher dem Zufall zu verdanken. Bei Untersuchungen stellten Forscher nämlich fest, dass Cannabidiol bei vielen Probanden direkt nach der Einnahme zu einem kurzzeitigen Absacken des Blutdrucks geführt hat. Auf Basis der zufällig entdeckten Nebenwirkung wurden mehrere Versuchsreihen gestartet, um herauszufinden, ob eine cannabinoidhaltige Behandlung den Blutdruck senken kann. Im Rahmen einer Doppelblindstudie überprüften Forscher der University of Nottingham den Einfluss von CBD auf neun Testpersonen.

Die Probanden wurden in zwei Gruppen unterteilt. Während eine Gruppe lediglich ein Placebo erhielt, bekam die andere Gruppe 600 mg CBD. Infolge zahlreicher Belastungstests und darauffolgender Ruhephasen konnte festgestellt werden, dass der Ruheblutdruck der CBD-Gruppe tatsächlich etwas niedriger war als der Blutdruck der Placebo-Gruppe. Auch wenn diese Ergebnisse bereits vielversprechend sind, muss noch weiter geforscht werden, zumal eine Stichprobe von nur neun Probanden nicht repräsentativ für die Wirkung von CBD gegen Bluthochdruck ist.

CBD kann es nicht alleine richten

Es ist durchaus möglich, dass künftig CBD gegen Bluthochdruck eingesetzt wird. Das bedeutet aber nicht, dass es damit getan ist. Am effektivsten ist es immer noch, Bluthochdruck durch eine gesunde und aktive Lebensweise zu vermeiden. CBD bietet sich in diesem Fall als mögliches Präventivmittel zur Unterstützung der Bluthochdruckprophylaxe an.

Ahmea GREEN

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Autor von
www.cbdhanfportal.ch

„Mach das Beste das Du kannst aus dem indischen Hanfsamen und säe ihn überall“
​George Washington​

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