CBD gegen Kopfschmerzen? Hilft es wirklich?

Kopfschmerzen sind in der Schweiz beinahe so etwas wie eine Volkskrankheit. Repräsentativen Umfragen zur Folge handelt es sich bei Kopfschmerzen sogar um die zweithäufigste Schmerzform nach den ebenfalls allgegenwärtigen Rückenschmerzen. Während die Kopfschmerzen bei den meisten Betroffenen nur von kurzer Dauer sind und sich mit einer Kopfschmerztablette oder einer Tasse Kaffee leicht beseitigen lassen, leiden andere beinahe täglich unter pochenden, stechenden oder drückenden Schmerzen. Wissenschaftler stellen sich auf der Suche nach einer Lösung des Problems auch immer öfter die Frage, ob vielleicht auch CBD gegen Kopfschmerzen eingesetzt werden kann.

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Jeder Kopfschmerz ist anders

Bei Kopfschmerzen, die medizinisch korrekt als „Cephalgie“ bezeichnet werden, handelt es sich um eine ganz besondere Schmerzform, die von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich sein kann. Bis zum heutigen Tag hat man bereits über 220 verschiedene Kopfschmerzarten identifiziert, wobei Frauen bemerkenswerterweise deutlich häufiger von Kopfschmerzen betroffen sind als Männer. Das Kopfschmerzspektrum reicht von dehydrationsbedingten Kopfschmerzen, über Kopfschmerzen, die durch Sehstörungen verursacht werden, bis hin zu chronischen Varianten wie etwa Clusterkopfschmerzen. Als chronisch wird im Übrigen jede Kopfschmerzvariante bezeichnet, die folgende Bedingungen erfüllt:

  • Auftreten an mindestens 180 Tagen im Jahr
  • Auftreten an mindesten 15 Tagen im Monat
  • Auftreten in mindestens 3 aufeinanderfolgenden Monaten

Gerade bei chronischen Kopfschmerzen ist die Einnahme von typischen Kopfschmerztabletten keine Lösung mehr. Werden die üblichen Verdächtigen wie etwa Aspirin, Paracetamol oder Ibuprofen zu häufig eingesetzt, belasten sie wahlweise den Magen, die Nieren oder die Leber. Zudem entwickelt sich in vielen Fällen ein Schmerzgedächtnis, sodass bestimmte Gehirnareale selbst dann einen Schmerz vorgaukeln, wenn keine Ursache vorliegt. Gerade aufgrund dieser Kombination ist der Einsatz von CBD gegen Kopfschmerzen erfolgversprechend.

Darum kann CBD gegen Kopfschmerzen helfen

Sowohl in der Theorie als auch in der Praxis deutet einiges darauf hin, dass CBD gegen Kopfschmerzen sinnvoll eingesetzt werden kann. Gelangt CBD in den Körper, dockt es nämlich nicht nur an den Cannabinoid-Rezeptoren CB1 und CB2 an, sondern stimuliert zudem den Vanniloid-Rezeptor vom Typ 1, der vor allem an Nervenendigungen zu finden ist. Da dieser als Schmerzrezeptor fungiert, ist es auch wahrscheinlich, dass CBD gegen Kopfschmerzen wirkt.

Der Zusammenhang ist in jedem Fall schlüssig, setzte man doch bereits in der Antike auf Vanille als Schmerzmittel. Hinzu kommen die potentiell entkrampfende Wirkung sowie die mögliche Durchblutungsförderung durch die Einwirkung auf den Botenstoff Adenosin. In der Praxis wird die schmerzstillende Wirkung von CBD sowohl bei leichten Kopfschmerzen als auch bei schweren und sogar chronischen Kopfschmerzen von Betroffenen bestätigt.

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Hilft CBD auch gegen Kopfschmerzen bei Migräne?

In diesem Zusammenhang stellt sich natürlich auch die Frage danach, ob CBD bei migränebedingten Kopfschmerzen Linderung verschaffen kann. Die Problematik liegt allerdings darin, dass Migräne ebenso vielseitig ist, wie der Kopfschmerz selbst und zudem nicht einmal Klarheit über die Ursachen herrscht. Allerdings können die körpereigenen Cannabinoide Anandamid (AEA) und 2-Arachidonylglycerin mit Hilfe des aufgenommenen Cannabidiols stimuliert werden. Wissenschaftlichen Untersuchungen zur Folge kann es auf diesem Weg zu positiven Wechselwirkungen mit Neurotransmittern kommen, die für die Ausdehnung der Blutgefässe im Gehirn verantwortlich sind.

Da ausgedehnte Blutgefässe unter bestimmten Voraussetzungen auf bestimmte Hirnareale drücken, und damit Auslöser für Migräne sein könnten, liegt ein positiver Wirkmechanismus nahe. Da CBD auch auf das Nervensystem eine entkrampfende Wirkung entfalten kann, kann CBD sowohl gegen die Kopfschmerzen als auch gegen die neuronalen Ausfallerscheinungen bei Migräne eine mögliche Lösung sein. Gerade zu diesem Thema laufen aktuell einige Studien, denn immerhin ist Migräne ein Phänomen, von dem rund 10 Prozent der Weltbevölkerung betroffen sind.

Ahmea GREEN

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