CBD Gras – Die wichtigsten Fragen

Dass der CBD Markt boomt sieht man in der Schweiz überall. Und das hat auch seinen Grund, verliert das Rauchen von Cannabisprodukten durch CBD Gras doch langsam sein Stigma. Fragt man Konsumenten aller Altersgruppen, sind die Erfahrungen durchweg positiv, denn CBD kann sich in vielerlei Hinsicht auf den menschlichen Organismus auswirken. Zu den möglichen Wirkungsweisen, Studienergebnissen sowie potentiellen Gesundheitsvorteilen haben wir bereits einige Artikel verfasst. Demnach wollen wir uns an dieser Stelle einmal einigen grundlegenden Fragen widmen, die sich wohl jeder stellt, der zum ersten Mal CBD Gras probieren möchte.

Wie kann ich CBD Gras konsumieren?

Die erste Frage bezieht sich natürlich darauf, wie dieses beinahe gänzlich THC-freie Gras am besten konsumiert wird. Die Antwort ist eigentlich einfach: So wie Sie es am liebsten haben. Klassischerweise bietet es sich an, das Cannabidiol-Gras zu rauchen. Alles, was Sie dazu benötigen sind getrocknete CBD Blüten, die zerkleinert und wahlweise zusammen mit etwas Tabak zu einer Cannabis-Zigarette gerollt werden. Aufgrund der zahlreichen schädlichen Inhaltsstoffe des Tabaks raten wir jedoch von dieser Variante ab.

Wer ganz auf die Inhalation von Verbrennungsgasen verzichten möchte, der kann sein CBD Gras auch mit Hilfe eines Vaporizers verdampfen. Alternativ können die CBD-haltigen Blüten auch anderweitig konsumiert werden. Während manche die Blüten sogar pur essen, werden sie von anderen für die Herstellung von eigenem CBD Öl oder CBD-haltigen Esswaren verwendet. Schlussendlich kommt es also auf Ihre persönlichen Vorlieben an.

Kann ich überall in der Schweiz CBD Gras rauchen?

Da der THC-Gehalt von CBD-haltigen Produkten, die in der Schweiz verkauft werden, unter 1 Prozent liegt, ist neben dem Kauf und Verkauf natürlich auch der Konsum prinzipiell überall im Land legal. Hinzu kommt, dass es sich bei CBD Gras aus rechtlicher Sicht um ein gewöhnliches Tabakersatzprodukt handelt, das mit den obligatorischen 25 Prozent Tabaksteuer belegt ist. Aber nur weil etwas legal ist, bedeutet das aber noch nicht, dass es auch erwünscht ist.

Während das Rauchen oder Dampfen von CBD Hanf an öffentlichen Plätzen wie Parks meist ebenso problemlos möglich ist, wie auf der Strasse, sieht das in der Gastronomie anders aus. Selbst wenn das Rauchen von normalen Zigaretten erlaubt ist, möchten viele Gastronomen den Geruch von Cannabis nicht im Umfeld ihrer Gäste haben. Im Zweifelsfall sollten Sie also lieber diskret nachfragen, bevor Sie es darauf ankommen lassen, dass sich andere Gäste beschweren.

Im Übrigen gibt es in der Schweiz auch ein Ost-West-Gefälle hinsichtlich der Akzeptanz von CBD Gras. Während das Rauchen in der Deutschschweiz bzw. in den Städten beinahe Normalität ist, sieht das in ländlichen Regionen sowie in Teilen der Westschweiz und im Tessin anders aus.

Kann ich CBD Gras ins Ausland mitnehmen?

Eines vorweg: CBD Produkte sind auch in der EU und damit natürlich auch bei unseren Nachbarn in Österreich und Deutschland legal. Allerdings ist dort aufgrund deutlich niedrigerer THC-Grenzwerte Vorsicht geboten. In Deutschland beispielsweise liegt der Grenzwert für den maximalen THC-Gehalt von CBD Gras nicht bei 1 Prozent, sondern bei 0,2 Prozent. In Österreich sind es immerhin 0,3 Prozent.

Da die meisten CBD-haltigen Grassorten zumindest nahe an diese Schwellen herankommen und es sich um Naturprodukte mit natürlichen Konzentrationsschwankungen handelt, sollten Sie Ihren CBD Hanf nicht mit ins Ausland nehmen. In Österreich könnte es in Zukunft sogar noch zu einer Verschärfung kommen. Geht es nach den Plänen grosser Teile des österreichischen Parlaments, soll mit der liberalen Politik bald Schluss sein. Demnach sollen CBD Produkte künftig nicht mehr als normale Nahrungsergänzungsmittel gelten, sondern unter das Drogen- und Betäubungsmittelgesetz fallen.

Was passiert, wenn ich in eine Polizeikontrolle gerate?

Da sich legaler CBD Hanf mit blossem Auge nicht von verbotenem Gras unterscheiden lässt, kann es bei Polizeikontrollen zu Problemen kommen. Sofern Sie lediglich CBD Gras mit sich führen, dass weniger als 1 Prozent THC enthält, haben Sie zumindest rechtlich nichts zu befürchten. Allerdings kann es passieren, dass die Polizei das Gras beschlagnahmt und im Labor auf den THC-Gehalt testen lässt. Völlig unproblematisch ist hingegen der Transport von CBD Gras in einer ungeöffneten Originalverpackung.

In manchen Fällen drückt die Schutzmacht auch bei geöffneten Packungen ein Auge zu. Der Gesetzgeber strebt allerdings die Entwicklung von speziellen Schnelltests an. Das hat einerseits den Vorteil, dass gesetzestreue Bürger nicht mit der Beschlagnahmung rechnen müssen und, dass der Schweizer Steuerzahler andererseits die für jede Laboranalyse fälligen 500 Franken einspart.

Ahmea GREEN

Ahmea GREEN
Autor von
www.cbdhanfportal.ch

„Mach das Beste das Du kannst aus dem indischen Hanfsamen und säe ihn überall“
​George Washington​

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