CBD Hanf – Die wichtigsten Fragen und Antworten zu CBD Hanf

Wir können mit Fug und Recht behaupten, dass CBD in all seinen Formen die Schweiz derzeit im Sturm erobert. Das betrifft aber nicht nur CBD Produkte wie etwa CBD Öl, mit CBD angereicherte Esswaren und CBD Liquids für die E-Zigarette, sondern auch CBD Hanf. Grund genug also, dass wir uns der Frage widmen, was diesen Hanf so besonders macht, wie er angebaut wird und welche Sorten es gibt.

Was ist eigentlich CBD Hanf?

Die Hanfpflanze ist eigentlich ein ganz alter Hut, denn in der Menschheitsgeschichte diente sie bereits vor über 3’000 Jahren zur Herstellung von Seilen, Körben, Kleidungsstücken und medizinischen Extrakten. Da die Cannabispflanze in den vergangenen 100 Jahren in ihrer „zivilen“ Nutzung aber immer mehr aus der Mode gekommen ist und ausschliesslich die potentiell berauschende Wirkung einiger Sorten im Fokus stand, hat der Hanf vielerorts ein schlechtes Image. Das ist allerdings ein grosser Fehler, denn richtig eingesetzt haben viele Inhaltsstoffe der Pflanze das Potential, es mit zahlreichen Krankheiten aufzunehmen.

Einer dieser vielversprechenden Wirkstoffe ist das Cannabinoid Cannabidiol (CBD), das über die gleiche chemische Formel verfügt wie das oft als Rauschmittel verwendete Tetrahydrocannabinol (THC). Um die positiven Eigenschaften von CBD besser nutzen zu können, züchtet man seit einiger Zeit speziellen CBD-Hanf. Der Grund ist einfach, denn üblicherweise zeichnet sich „normaler“ Hanf dadurch aus, dass er deutlich mehr THC als CBD enthält. Die Besonderheit der CBD-reichen Hanfsorten liegt also in ihrem sehr hohen CBD-Gehalt von 10-20 Prozent. Im Gegenzug liegt der THC-Gehalt meist unter 0,7 Prozent, jedoch immer unter der Schwelle von 1 Prozent. Damit wirkt der Hanf auch nicht berauschend. Durch den Konsum werden Sie also weder „high“ noch „stoned“.

Ist CBD Hanf in der Schweiz legal?

Gerade wenn es um Hanf geht, stellt sich natürlich immer die Frage nach der Legalität. In dieser Hinsicht gibt es gute Nachrichten, denn in der Schweiz sind Konsum, Besitz und Verkauf von CBD Hanf und anderen CBD Produkten völlig legal. Das gilt im Übrigen auch in der EU, wenngleich dort noch etwas schärfere Regeln im Hinblick auf den THC-Gehalt herrschen als hierzulande. Während die gesetzliche Toleranzschwelle in der Schweiz bei einem maximalen THC-Gehalt von 1 Prozent liegt, darf in den meisten anderen Ländern der EU die Schwelle von 0,2 Prozent THC nicht überschritten werden.

Rein rechtlich betrachtet werden die CBD-reichen Hanfsorten, die derzeit in der Schweiz angebaut und verkauft werden, als Tabakersatzprodukte angesehen. Problematisch ist gerade bei diesen Hanfpflanzen und den CBD Blüten die Tatsache, dass sie äusserlich nicht von stark THC-haltigem und damit illegalem Hanf zu unterscheiden sind. Wer in eine Kontrolle gerät, muss also im schlimmsten Fall damit rechnen, dass die Pflanzen bzw. Blüten durch Streifenpolizisten eingezogen werden. Weitere Probleme sind bei hochwertigem CBD Hanf allerdings nicht zu erwarten, da die durchgeführten Labortests den niedrigen und damit legalen THC-Gehalt bescheinigen.

Wie und wo wird CBD Hanf angebaut?

Stark CBD-haltiger Hanf wird zum Großteil auch von professionellen Produzenten in der Schweiz angebaut oder stammt von Herstellern, die auf EU-zertifizierte Sorten setzen. Der Hanf-Boom hat gerade hier in der Schweiz das Potential, eine kleine Agrarrevolution auszulösen. Die Pflanze hat gegenüber anderen Nutzpflanzen nämlich den Vorteil, dass sie pflegeleicht und relativ anspruchslos ist. Somit gedeiht sie auch in kargen Höhenlagen hervorragend, was den Schweizer Bauern zugutekommen könnte, sodass sie ihren Lebensunterhalt wieder ohne staatliche Subventionen mit einem Produkt sichern können.

Auch für die Umwelt wäre der vermehrte Hanfanbau positiv, denn die Pflanze ist wie kaum eine andere dazu in der Lage, durch Monokulturen ausgelaugte Böden zu revitalisieren. Problematisch sind allerdings die hohen Nebenkosten für den Hanfanbau. Schliesslich müssten die Bauern auch ihre CBD Hanffelder bewachen lassen. Unter dem Strich ist es in der jetzigen Situation daher wahrscheinlicher, dass immer mehr Schweizer ihren CBD Hanf zuhause anbauen möchten. Zu beachten sind aber auch hier Nebenkosten für Strom und Heizlampen.

Ahmea GREEN

Ahmea GREEN
Autor von
www.cbdhanfportal.ch

„Mach das Beste das Du kannst aus dem indischen Hanfsamen und säe ihn überall“
​George Washington​

Unser Bestreben liegt darin Hanf wieder als das zu etablieren was er ist, ein wertvoller Rohstoff für Industrie und Medizin.