Die 7 häufigsten Fragen zu CBD

Die Cannabispflanze ist den Menschen bereits seit Jahrtausenden als Heilpflanze bekannt. Kein Wunder also, dass die ehemals geächtete Pflanze samt ihren Wirkstoffen heute zunehmend in den Fokus der modernen Medizin rückt. Das gilt vor allem für den Wirkstoff Cannabidiol (CBD), der mit zahlreichen positiven Eigenschaften in Verbindung gebracht wird. Für alle, die sich noch nicht näher mit der Materie beschäftigt haben, möchten wir die wichtigsten Fragen zu Cannabidiol beantworten.

Die Cannabidiol FAQs

Was ist CBD?

Cannabidiol ist ein Cannabinoid, das nach dem deutlich prominenteren Tetrahydrocannabinol (THC) der zweitbekannteste Wirkstoff der Cannabispflanze ist. Dort kommt er wie alle anderen Cannabinoide als Carbonsäure vor. Eine durchschnittliche Hanfpflanze enthält heute zwischen 0,6 und 1 Prozent CBD, wobei der THC-Gehalt meist im deutlich zweistelligen Prozentbereich liegt. Durch selektive Züchtungsmethoden ist es allerdings möglich, Cannabissorten zu züchten, die mehr als 4 Prozent Cannabidiol enthalten und damit für die Gewinnung des Wirkstoffs verwendet werden können. Als Entdecker gilt der israelische Chemiker und Hochschullehrer Raphael Mechoulam, der das Molekül im Jahr 1963 erstmals extrahieren konnte.

Was unterscheidet CBD von THC?

Auch wenn es sich in beiden Fällen um Cannabinoide handelt, könnten Cannabidiol und Tetrahydrocannabinol kaum unterschiedlicher sein. Um es kurz zu machen: THC ist die am stärksten psychoaktive Substanz der Cannabispflanze, die hauptsächlich für das „High“ beim üblichen Cannabiskonsum verantwortlich ist. Je nach aufgenommener Menge bewirkt THC im Körper Entspannung, Euphorie, Müdigkeit oder starken Hunger. CBD hingegen ist kaum psychoaktiv und verursacht dementsprechend nicht das vom THC-Konsum bekannte „High“. Wissenschaftliche Untersuchungen legen sogar nahe, dass Cannabidiol und Tetrahydrocannabinol antagonistisch wirken.

Ist Cannabidiol legal?

Da die Eigenschaften von Cannabinoiden gerade in der Öffentlichkeit gerne verallgemeinert werden, gehen die meisten Menschen davon aus, dass CBD hierzulande illegal ist. Während Cannabisprodukte mit hohem THC-Gehalt (und das sind mit Abstand die meisten) aufgrund der stark psychoaktiven und berauschenden Wirkung tatsächlich illegal sind, ist das bei Cannabidiol anders. Der Wirkstoff ist in den meisten Ländern der Welt völlig legal. Damit dürfen auch cannabidiolhaltige Produkte gekauft, verkauft und konsumiert werden.

In welcher Form kann ich CBD kaufen?

Durch die zahlreichen positiven Wirkungsweisen, die bereits wissenschaftlich erwiesen wurden oder zumindest angenommen werden, gibt es CBD Produkte für unterschiedlichste Anwendungsbereiche. Neben Ölen in verschiedenen Konzentrationsgraden sind auch Cremes, hochkonzentrierte Extrakte, Massagecremes, Tropfen. E-Liquids und Shampoos erhältlich. Alternativ besteht auch die Möglichkeit, weibliche Hanfpflanzen mit einem hohen Cannabidiol-Gehalt sowie deren Blüten und Samen zu kaufen. Sofern der THC-Gehalt dieser speziellen Züchtungen unterhalb der gesetzlichen Grenzschwelle liegt, ist der Kauf rechtlich völlig problemlos möglich.

Wie wird CBD verwendet?

Wie gross die Palette der Wirkungsmechanismen ist, lässt sich zum aktuellen Zeitpunkt nicht einschätzen, denn die medizinische Forschung ist gerade erst dabei, die Geheimnisse des Cannabidiols zu entschlüsseln. Bisherige Studien, die sowohl mit Zellen, Tieren aber auch mit menschlichen Probandengruppen durchgeführt wurden, legen einige vielversprechende medizinische Verwendungszwecke nahe. Laut einer im Jahr 2013 im British Journal of Clinical Pharmacology veröffentlichten Studie soll CBD unter anderem entzündungshemmend, entkrampfend und antioxidativ wirken. Zudem kann der Wirkstoff nach den Erkenntnissen der Forscher als potentielles Antipsychotikum bzw. Antiemetikum (Antibrechmittel) dienen. Auch Krebs-, Tumor- und Depressionsforscher führen derzeit eingehende Untersuchungen mit dem vielversprechenden Cannabinoid durch.

Wie wirkt Cannabidiol?

Die genauen Wirkungszusammenhänge sind grösstenteils noch unbekannt. Sicher ist allerdings, dass CBD ebenso wie THC an die Cannabinoid-Rezeptoren im zentralen Nervensystem und im Gehirn andockt. Während THC sowohl an den CB1- als auch an den CB2-Rezeptoren wirkt, beschränkt sich die Wirkung von Cannabidiol auf die CB2-Rezeptoren. Diese befinden sich vor allem im Bereich der Milz, sodass sie mit dem Immunsystem und den Immungrundfunktionen des Körpers in Verbindung gebracht werden. Interessant ist auch, dass Cannabidiol die hauptsächlich im Gehirn vorhandenen CB1-Rezeptoren blockiert und damit das Andocken anderer Substanzen verhindert.

Hat CBD auch Nebenwirkungen?

Sowohl Studien als auch praktische Erfahrungen zeigen, dass Cannabidiol und Cannabidiol-Produkte sehr gut verträglich sind. Nichtsdestotrotz können auch hier in einigen Fällen Nebenwirkungen auftreten. So kann es beispielsweise zur Veränderung der Speichelproduktion kommen, was ein trockenes Mundgefühl nach sich zieht. Möglich ist neben Schläfrigkeit auch das leichte Abfallen des Blutdrucks nach der Einnahme, was mit einer leichten Benommenheit einhergehen kann. Auch wenn Nebenwirkungen selten sind, sollten Sie vor der Einnahme unbedingt mit Ihrem Arzt sprechen, sofern Sie Blutdruckmedikamente nehmen.

Ahmea GREEN

Ahmea GREEN
Autor von
www.cbdhanfportal.ch

„Mach das Beste das Du kannst aus dem indischen Hanfsamen und säe ihn überall“
​George Washington​

Unser Bestreben liegt darin Hanf wieder als das zu etablieren was er ist, ein wertvoller Rohstoff für Industrie und Medizin.

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