Die CBD Wirkung im Gehirn

Cannabinoide wie Cannabidiol (CBD) und Tetrahydrocannabinol (THC) haben ein enormes medizinisches Potential. Kein Wunder also, dass die Nachfrage nach CBD Produkten in der Schweiz speziell seit dem Jahr 2016 völlig durch die Decke gegangen ist. Besonders interessant ist dabei die CBD Wirkung im Gehirn, denn über diesen Ansatzpunkt kann Cannabidiol an zahlreichen Stellen im Organismus ansetzen. Wie also funktioniert die CBD Wirkung im Gehirn? 

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Was unterscheidet die THC Wirkung von der CBD Wirkung im Gehirn?

Derzeit ist Cannabidiol noch nicht derart intensiv erforscht wie THC. Nichtsdestotrotz hat die Wissenschaft in den vergangenen Jahren erstaunliche Erkenntnisse zutage gefördert, die in medizinischer Hinsicht sehr vielversprechend sind. Der größte Unterschied zwischen CBD und THC ist zunächst einmal die Tatsache, dass die CBD Wirkung auf das Gehirn nicht psychotroper Art ist. Das bedeutet, dass es die Wahrnehmung nicht verändert und in der Schweiz dementsprechend völlig legal erhältlich ist und nicht erst via Rezept von einem Arzt verschrieben werden muss.

Interessanterweise sind CBD und THC im Gehirn sogar Antagonisten, denn Cannabidiol dockt nicht nur selbst an Cannabinoid-Rezeptoren an, sondern verhindert auch das Andocken von THC, indem es die entsprechenden Rezeptoren blockiert. So kommt es auch nicht zu einer Erhöhung der Herzfrequenz sowie den vom THC-Konsum bekannten Hungerattacken

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Auswirkung auf die Schmerzwahrnehmung

Ein zentraler Ansatzpunkt für die CBD Wirkung im Gehirn sind die Vanilloid-Rezeptoren vom Typ 1 und 2. Insbesondere die Vanilloid-1-Rezeptoren, die sich an den Nervenendigungen befinden, spielen für die Schmerzwahrnehmung eine große Rolle. Werden diese Rezeptoren durch die Einnahme von CBD-haltigen Produkten stimuliert, kann es zu einer deutlichen Besserung im Hinblick auf die Schmerzwahrnehmung kommen. Es kommt also nicht von ungefähr, dass die Menschen die Vanille bereits seit Jahrtausenden als natürliches Schmerzmittel einsetzen.

Einfluss auf Lernleistung und Angst

Eine weitere sehr interessante CBD Wirkung im Gehirn geht auf das Andocken am sogenannten 5-HT1A-Rezeptor zurück. Dieser Rezeptor gehört zu den Serotonin-Rezeptoren. Serotonin-Rezeptoren, wie eben jener 5-HT1A-Rezeptor, sind an zahlreichen essentiellen Prozessen wie unter anderem der Regulierung der Körpertemperatur beteiligt. Im Hinblick auf die CBD Wirkung im Gehirn ist aber vor allem der potentiell positive Einfluss auf die Lernleistung sowie die unterstützende Wirkung bei der Lösung von Angstzuständen und Depressionen interessant. Auch wenn diese Effekte bereits in Tierstudien nachgewiesen worden sind, braucht es natürlich noch weitere Untersuchungen, um diese Wirkung auch auf den Menschen zu übertragen.

CBD kann die Entwicklung von neurodegenerativen Krankheiten verlangsamen

Wie eine an Mäusen durchgeführte Studie zeigt, wirkt sich CBD im Gehirn auf die mitochondriale Funktion aus. Durch diese Verbesserung konnten die Wissenschaftler belegen, dass sich die Ernährung des Gehirns verbesserte. Sollte dieses Ergebnis im Rahmen von Humanstudien auch am Menschen nachgewiesen werden, könnte CBD über seine Wirkung im Gehirn einen wertvollen Beitrag für die Behandlung von bisher nicht behandelbaren Krankheiten wie Alzheimer leisten.

Eine an 11 Patienten durchgeführte Studie aus Israel, die sich mit dem Einfluss von CBD auf Demenz befasste, zeigte eine signifikante Reduktion von typischen psychischen Symptomen. Dementsprechend kristallisiert sich an dieser Stelle eine vielversprechende Möglichkeit heraus, die sich potentiell zur Behandlung und zur Prophylaxe eignet.

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Ahmea GREEN

Ahmea GREEN
Autor von
www.cbdhanfportal.ch

„Mach das Beste das Du kannst aus dem indischen Hanfsamen und säe ihn überall“
​George Washington​

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